NR. 14 Für mich war Weltflucht keine Lösung. Durch Gottes Licht fand ich den Weg der Weltüberlegenheit. Ich wurde Mystikerin vor Ort: Eine eigenständige, individuelle, antiautoritäre, friedliche Speerspitze Gottes in Sachen Religion. Dies geschah freiwillig, denn Gott gründet seine Macht nicht auf Herrschaft und Befehl, hat keine Sklaven. Ich erkannte die Ein- und Ganzheit des gesamten Lebens in der irdischen Welt. Alles ist Eins. Das passte dem Teufel nicht. Er überraschte mich beim Gebet auf dem Lauberberg, näherte sich mir als Incubus, in Menschengestalt als Mann, und wurde aufdringlich. Als er mich packte, veränderte sich sein Aussehen. Er bekam einen Geißfuß, einen langen Schwanz und gebogene Hörner. Aus seinem Mund kam heißer Atem. Flammen züngelten umher. Sein Rücken wurde hölzern, sein Körper mit Fischschuppen bedeckt. |