Fotografik 6 von 23 Fotografik 7 von 23 Fotografik 8 von 23 Fotografik 9 von 23 Fotografik 10 von 23 Fotografik 11 von 23 Fotografik 12 von 23 Fotografik 13 von 23 Fotografik 14 von 23 Fotografik 15 von 23 Fotografik 16 von 23 Fotografik 17 von 23 Fotografik 2 von 23 Fotografik 3 von 23 Fotografik 4 von 23 Fotografik 5 von 23 Fotografik 18 von 23 Fotografik 19 von 23 Fotografik 20 von 23 Fotografik 1 von 23 Fotografik 21 von 23 Fotografik 22 von 23 Fotografik 23 von 23 Ausgang vor zurück
Textfeld, Seherin erzählt... und Auswahl Foto 6 bis 17 Auswahl Foto 2 bis 5 Auswahl Foto 1 und 21 bis 23, Ausgang, vor, zurück
Fotografik 06
Auswahl Foto18 bis 20
NR. 6
Nachts weinte ich. Ich konnte den überraschenden Tod meiner Eltern einfach nicht verstehen. Mir fehlten ihre Worte, ihre Umarmung, ihr Trost. Dazu kam der Druck von außen. Ich blätterte in der Bibel, verstand sie nicht. Da stand soviel drin, was ich ganz anders sah. So, als könne sie nicht von Gott sein. Ein schlechtes Buch, eine Qual für arme Seelen. Aber die Stellen, die Franziskus darin fand und in sein Leben integrierte, verstand ich. Ich weinte aber weiter. Ich sagte mir: Als du noch gute Eltern hattest, wurdest du umsorgt und warst glücklich. Jetzt bist du erwachsen. So richtig helfen wird dir jetzt niemand mehr. In meiner Seelennot wanderte ich auf den Lauberberg zum Standbild des Hl. Antonius von Padua.