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NR. 5
Der tödliche Unfall meiner Eltern ereignete sich im Jahre 1236, als Franziskus, Antonius und Elisabeth, die Landgräfin von Thüringen, erst vor kurzem heilig gesprochen worden waren. Auf dem Lauberberg errichtete ich ein Standbild vom Hl. Antonius von Padua, der mit dem Hl. Franziskus sehr eng zusammengearbeitet hatte. Warum tat ich das? Die Kirche mit ihren menschenerniedrigenden Fehlgriffen war mir fremd geworden. Der Papst badete sich in Reichtum und verurteilte Andersdenkende wegen Häresie. In meinem Herzen fühlte ich den Schmerz vieler mir völlig unbekannter Seelen, die von der Kirche unterdrückt wurden. Franziskus war für freiwillige Armut, Demut, Liebe, Toleranz, Frieden, Buße und verließ den von ihm selbst gegründeten Orden, da er ganz und gar nicht mehr seiner evangelischen Lebensweise und Nachfolge Christi entsprechen wollte. Als erster Heiliger empfing er dafür die Wundmale Christi. Antonius zog sich auch aus der kirchlichen Organisation zurück: in einen Nussbaum. So ähnlich wollte ich auch werden.