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NR. 2
Als ich noch ein junges Mädchen war, wohnte ich mit meinen Eltern zusammen auf dem Schloss bei Ailsbach. Wir waren eine reiche adelige Familie und lebten trotz politischer Wirren glücklich auf dem Lande. Meine Mutter war sehr religiös. Sie erzählte mir von einer Predigt, die mal meine Oma im Jahre 1161 im Bamberger Dom gehört hatte. Damals war dort eine christliche Mystikerin namens Hildegard von Bingen zu Gast. Ihre Predigt wurde mir so innerhalb der Familie zum Teil überliefert. Als junges Mädchen hielt ich aber zunächst nicht besonders viel davon. Ich hatte keine Sorgen, war behütet bei den Eltern, ein sündiges Edelfräulein, das nur Unsinn im Kopf hatte. Ich hielt Ausschau nach einem reichen mächtigen Prinzen.