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Beweggründe für die fotografische TätigkeitDer, die und das Unerklärbare treibt mich zur Wanderschaft an, von Mensch zu Mensch, von Ort zu Ort, mit einem Fotoapparat in der Hand. Mystisch. Als neuzeitlicher Mystiker. Nicht dogmatisch, nicht sektisch, nicht esotherisch. Als normaler Mensch eben, mit normaler Seele. Nicht zu sehr in der "Ablenkungsmaschinerie der rohen Welt" verwoben. Im Bereich zwischen Dunkelheit und Licht, ohne das ein Foto nur schwarz oder weiß wäre.
Einem Menschen oder Lebewesen zu begegnen oder den Moment des kurzen Aufblühens eines Ortes in der Landschaft mitzuerleben, ist mir wichtig.
Denn der Wert der Unmittelbarkeit persönlicher Lebensmomente ist mit Geld nicht aufzuwiegen. Ich kann immer wieder zum selben Ort zurückkehren - er ist niemals gleich. Und manchmal darf ich dabei sein, wenn dieser Ort gerade einen unübertrefflichen Höhepunkt seiner Schönheit erreicht. Das ist immer ein Geschenk an mich. Ich bin dann überglücklich. Ich nehme die Welt viel intensiver und anders wahr.
Die wandernde fotografische Tätigkeit ist mein persönliches Lebensabenteuer, ist eine Suche nach der Schönheit und nur in seltenen Fällen nach der Hässlichkeit unserer Welt. Und dies vor Ort, in meiner Heimat. Gleich nebenan.
Ein Foto ermöglicht es mir, das Staunen, das mir widerfährt mit anderen zu Teilen. Fotografie, so wie ich sie betreibe, ist eine meditative Tätigkeit. Es ist fast schon ein Teil des Beständigen.
Alles, was ich mitteile, ist nicht sicher. Ich kann und will es gar nicht beweisen. Bestenfalls erahnen, aus lebensechter Gewissheit heraus. In Worte fassen kann ich es nur sehr eingeschränkt. Vielleicht ein wenig umreißen. Meine Fotos und Fotokunst-Gemälde erklären die Welt. ![]() ![]()
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